Artikel mit Tag veranstaltungstipp
Donnerstag, 24. Juni 2010
Ob man 36 Höhenmeter auf 580 Meter Strecke wirklich Berg nennen kann oder eher “Berg”, darüber kann man streiten. Kein Streitfall ist das Fockebergzeitfahren, sondern ein großer Spaß für die ganze Familie. Ob als Kind, Sonntagsfahrer oder mit sportlichen Ambitionen: In allen drei Disziplinen wird am Sonntag ein Sieger gekürt werden.
Das Rennen beginnt um 10:30 Uhr (Anmeldung für Teilnehmer ab 9:30 Uhr) am Fuß des Fockebergs. Und wer am späten Nachmittag die Sportart wechseln und Fußball gucken mag: Die Veranstalter versprechen, dass das Rennen um 16 Uhr lange vorbei sein wird.
Ausführlichere Informationen gibt es auf www.fockebergzeitfahren.de.
Dienstag, 8. Juni 2010
Am Samstag ist der GEO-Tag der Artenvielfalt in Leipzig. Organisiert wird er im Rahmen der Umwelttage vom Ökolöwen. Geplant ist eine “Inventur” des Bienitz, innerhalb von 24 Stunden soll bestimmt und dokumentiert werden, was in diesem Flora-Fauna-Habitat wächst und lebt.
Um die Anreise (der Bienitz liegt (süd-)westlich von Burghausen) einfach zu gestalten, ist eine gemeinsame Radtour geplant. Treffpunkt ist am Samstag (12.06.) um 08:45 Uhr an der Zeppelinbrücke/Radweg Richard-Wagner-Hain. Der Start ist dann 9 Uhr. Die Tour dauert etwa 1,5-2 Stunden und führt über etwa 12 km. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10.06. unter naturschutz@oekoloewe.de.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Am kommenden Wochenende gibt es in Leipzig ein Wirkcamp. Mir fällt es etwas schwer, das Anliegen passend zu beschreiben, deswegen: Bitte die Webseite besuchen.
Jedenfalls: Zum Rahmenprogramm gehört auch eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Rad am Samstag. Die ist offen für wirklich jeden und beginnt um 16 Uhr im Johannapark (ich vermute mal an der Backsteinkirche dort).
Donnerstag, 8. April 2010
Ein Demo-Aufruf: Schöner Leben ohne Autos
Aufruf zur Fahrraddemo am 11.04.2010, 15.00 Uhr, Augustusplatz von Jürgen Kasek, Alexander John und Kristian Luda
Vom 10. bis zum 18. April 2010 findet in Leipzig die Messe „Auto Mobil International“ (AMI) statt, auf der die Aussteller der Automobilbranche ihre Neuerscheinungen, Technikentwicklungen und sonstiges Autozubehör vorstellen. In der Außendarstellung dominiert die Inszenierung des Autos als Statussymbol. Dabei bedient sich die Lobby einer naiven Fortschrittsideologie und schreckt vor sexistischen Elementen nicht zurück. Quasi als Feigenblatt werden ökologische Entwicklungen angepriesen und vermarktet. Allerdings weisen alle technischen Lösungen nur scheinbar auf ein umweltfreundlicheres Auto hin. Der motorisierte Individualverkehr kann in seiner derzeitigen Größenordnung nicht ökologisch gestaltet werden. Deshalb fordern wir ein Umdenken. Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Autos, sondern menschengerechte Mobiltät. Weiterlesen
Mittwoch, 31. März 2010
Der ADFC Leipzig hat für heute Abend zu einem Fach-Forum eingeladen. Thema ist die StVO-Novelle, die zum 1. September 2009 in Kraft getreten ist. Zielgruppe sind alle, die sich mit Verkehrsplanung beschäftigen. Ich werde dabei einen Vortrag über aktuelle Rechtsprechung zum Thema Radwegbenutzungspflicht halten. Hier meine Präsentation:
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im ADFC-Laden in der Grünewaldstraße 19.
Dienstag, 16. März 2010
Eine Mitteilung vom Ökolöwen: Wo sich derzeitig noch eine dünne Eisdecke befindet, werden im Sommer wieder tausende Erholungssuchende dem Lärm der Großstadt entfliehen und am Cospudener See ein Stück Natur, das saubere Wasser und die Sonnenuntergänge genießen. Vor 20 Jahren war das nicht vorstellbar, als 10.000 Menschen loszogen, um den Tagebau Cospuden mit seinen Auswirkungen auf Mensch und Natur zu stoppen, damit sich dieser nicht noch weiter durch den Auwald frisst. Der Braunkohletagebau Cospuden klaffte als tiefe Wunde in der Landschaft, nahm Dörfer mit sich und Tausenden die Heimat.
20 Jahre stehen für Renaturierung und Rekultivierung, Flutung und Tourismusentwicklung, um die landschaftliche Wunde zu bedecken und langsam zu heilen. Um an diese Ereignisse zu erinnern, zu zeigen, was erreicht wurde und wie es mit der Entwicklung am Cospudener See weiter geht, möchten wir alle einladen, denen die Natur und der See am Herzen liegen und natürlich alle die im April 1990 dabei waren, an einem Sternmarsch teilzunehmen.
Die gemeinsame Veranstaltung des Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V. und der Stadt Markkleeberg startet am 20. März 10 Uhr an drei, unten aufgeführten Punkten. Der Marsch führt zur Neuen Harth/Pier 1 am Uferrundweg am Cospudener Sees. Auf dem Weg wird es kurze Stationen geben, wo Auskunft über die Entwicklung des Sees gegeben werden soll, z.B. an der Lauer, am ehemaligen Wasserwerk und am Standort Belantis/ Bistumshöhe, sowie zur Entwicklung der Neuen Harth.
Am Ziel wird eine symbolische Pflanzaktion an die Märzenbecher-Rettungsaktion im Jahr 1989 vor dem sich ausbreitenden Tagebau erinnern. “20 Bäume und eine Wildblumenwiese für Cospuden” können die Teilnehmer dort vor Ort pflanzen und ansäen und so ein Stück Natur zurückgeben. Aktivisten und Organisatoren von damals, wie Wolfram Herwig und Thomas Thiel, der Markkleeberger Oberbürgermeister Dr. Klose und Nico Singer vom Ökolöwen-Umweltbund Leipzig e. V. stehen nach kurzen Grußworten zur Diskussion bereit. Eine Ausstellung wird alte Bilder und Planungen zeigen. Alle Daten auf einen Blick:
Wann? 20. März 2010, Treff Sternmarsch 10 Uhr, Pflanzaktion 11 Uhr
Wo? Treff Leipzig-Connewitz: Paul-Gerhard-Kirche, Selneckerstr. (Per Rad)
Treff Leipzig-Großzschocher:Apostelkirche, Dieskaustr. (Per Rad)
Treff Markkleeberg-West: Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 9 (August-Bebel-Straße) (Per Pedes)
Ziel? Südufer des Cospudener Sees
Donnerstag, 18. Februar 2010
Noch in diesem Jahr soll der Stadtrat ein neues Handlungskonzept für den Radverkehr beschließen. Das muss natürlich erst mal geschrieben werden — und die Stadtverwaltung scheint ihre Bürger dabei einbeziehen zu wollen. Für Montag (22.02.) ist deswegen in der Volkshochschule eine Diskussionsveranstaltung geplant. Referent ist Torben Heinemann, Abteilungsleiter Generelle Planung im Verkehrs- und Tiefbauamt. Beginn ist um 18 Uhr im Raum 301 der VHS, Löhrstraße 3-7.
Am Dienstag (23.02.) um 18 Uhr ist die diesjährige Mitgliederversammlung des ADFC Leipzig. Spannendster Tagesordnungspunkt dürfte die Neuwahl des Vorstandes werden: Zahlreiche Mitglieder werden aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr kandidieren. Auch der langjährige Vorsitzende Ulrich Patzer sehnt sich nach einem weniger stressigen Posten. Durch diese umfangreichen personellen Veränderungen wird viel Platz für Neue(s): Neue Mitglieder im Vorstand und ein neuer Vorsitzender werden frischen Wind für den ADFC und für das Radfahren in Leipzig bringen. schreibt der ADFC in seiner Einladung.
Um eventuellen Nachfragen vorzubeugen: Nein, ich werde nicht kandidieren, für keinen Posten. Meine Prioritäten liegen momentan eher bei meinem neun Monate alten Sohn als in regelmäßigen Vorstandssitzungen
Dienstag, 24. November 2009
ADFC-Mitglied Harald Lindner hat bei der Stadt beantragt, die Tempo-40-Mindestgeschwindigkeiten auf dem Innenstadt-Ring aufzuheben. Hintergrund ist eine Änderung der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung, nach der solche Mindestgeschwindigkeiten innerorts nicht mehr angeordnet werden dürfen.
Doch warum engagiert sich ausgerechnet ein Fahrradclub gegen die blauen 40-Schilder? Antworten auf diese und weitere Fragen soll es heute Abend bei einer Diskussionsrunde im ADFC-Laden geben. Der genaue Termin ist heute, 24.11.09, 18 Uhr, im ADFC-Laden in der Grünewaldstraße 19.
Montag, 26. Oktober 2009
Nein, niemand soll starr zu den Filmen laufen. Vielmehr läuft aus Anlass der DOK Leipzig eine Dokumentation über Fahrräder mit starrem Gang, also Fixies. Die Macher (Kristian Ansand und Martin Gilluck) kommen aus Leipzig und haben unter anderem auch hier gedreht.
Der Film “fixed city“ ist zu sehen am Mittwoch, 28.10. um 19:00 Uhr im Club-Keller des Telegraph, Dittrichring 18-20 in der Innenstadt. Das (hoffentlich amüsante) 41-minütige Vergnügen ist kostenlos.
Mittwoch, 26. August 2009
Gut, ich habe leicht reden, denn ich werde am Freitag babybedingt wieder nicht dabei sein können. Allen anderen empfehle ich aber eine gemütliche Runde auf dem Fahrrad durch die Stadt – das entspannt ungemein und macht in Gemeinschaft netter Menschen noch viel mehr Spaß. Treff ist wie immer um 18:30 Uhr auf dem Augustusplatz vor der Oper. Abfahrt wird pünktlich 19 Uhr sein.
Angesichts der Erfahrungen im vergangenen Monat empfehle ich dringend, mit einem StVZO-gemäßen Fahrrad zur Critical Mass zu kommen. Das bedeutet, das Fahrrad braucht (hoffentlich bekomme ich das halbwegs richtig hin):
- zwei funktionstüchtige, unabhängig voneinander wirkende Bremsen (und ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Polizei einen starren Gang als Bremse zulässt, auch wenn es vor kurzem von einem Amtsgericht ein anders lautendes Urteil gab)
- eine hell tönende Klingel
- eine weiß nach vorne leuchtende Lampe
- ein rotes Rücklicht
- beide Lampen müssen von einem Dynamo mit Strom versorgt werden (mit der Ausnahme von Rennrädern, die weniger als 11 kg wiegen – die dann erlaubten Ansteckleuchten müssen aber mitgeführt werden) und tatsächlich funktionieren
- einen nach vorne wirkenden, weißen Reflektor
- jeweils zwei gelbe Speichenreflektoren in den Laufrädern oder Reifen mit weißen Reflexstreifen auf jeder Seite
- jeweils zwei gelbe Reflektoren an jeder Pedale
- einen großen, roten Reflektor, der nach hinten wirkt
- und einen kleineren roten Reflektor, der nach hinten wirkt
- alles Lametta (die Reflektoren) und die Lampen müssen zugelassen sein (erkennbar daran, dass eine Wellenlinie, ein großes K und eine Zahl auf dem Teil sind?)
Wem ein solches Fahrrad fehlt und seins nicht nachrüsten kann/will, der kann sich eines ausleihen. Die Teile von nextbike stehen z. B. auch auf dem Augustusplatz rum. Da muss man sich auf der Webseite anmelden, also frühzeitig drum kümmern!
Ich empfehle außerdem, sich von der Polizei weder einschüchtern noch provozieren zu lassen: Gemeinsames Radfahren ist keine unangemeldete Demonstration. Gemeinsames Radfahren muss auch nicht angemeldet werden (gut, dafür gibt es Ausnahmen, aber die treffen hier wahrscheinlich nicht zu). Noch eine Empfehlung: Fahrt auf der Fahrbahn (zu zweit nebeneinander) und haltet euch penibel an die StVO. Und der wichtigste Tipp: Habt Spaß!
Freitag, 3. Juli 2009
Der Sonntag bietet das Leipziger Fahrrad-Breitensport-Event: Das Fockebergzeitfahren! 850 Meter Asphalt, vier Kehren und knapp 50 Meter Höhenunterschied gilt es in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Erstmals gibt es auch eine eigene Kinderwertung. Mehr Informationen unter www.fockebergzeitfahren.de.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Es gibt einen Verein in Leipzig, der zwei leicht verschiedene Ziele miteinander verbindet: Die Förderung des Radsports und das Schaffen einer Plattform für alternative Musikkultur. Ein Ergebnis der Bemühungen: Ein (jährliches) kleines, aber feines Festival auf dem Gelände der Radrennbahn Kleinzschocher. Am Samstag (27.06.) ist es wieder soweit: Ab 16 Uhr treten insgesamt acht Bands auf. Mehr Infos dazu auf der Festival-Webseite.
Das Festival hat den Titel “Prolog” – es ist der Auftakt zum Fockebergzeitfahren ein Wochenende später.
Montag, 15. Juni 2009
Die Grüne Jugend Leipzig lädt am Donnerstag zu einem Themenabend über die “Rad(wege)situation in Leipzig” ein. Thema ist also alles rund um die Frage, wie die Stadtverwaltung Rad fahren effektiv fördern kann. Neben dem Leipziger ADFC-Vorsitzenden Ulrich Patzer werde auch ich als Referent anwesend sein. Los geht’s um 19:30 Uhr in der Grünen-Geschäftsstelle (Hohe Straße 58 bei Google Maps anzeigen).
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