Radball ist, und für diese Beschreibung bekomme ich bestimmt Ärger ;-), quasi wie Fußball, der auf speziellen Fahrrädern gespielt wird. Am kommenden Samstag (28.05.) gibt es ein Radballturnier in Leipzig, zu dem jeder Zuschauer herzlich eingeladen ist. Die Leipziger Mannschaften belegen zurzeit die Plätze eins und zwei der sächsischen Bezirksliga. Ab 14.00 Uhr wird ohne Unterbrechung Radball gespielt; ein Spiel geht ca. 15 Minuten. Bis ca. 18.00 Uhr kann jeder (kostenlos) vorbeischauen, um eins, zwei oder alle Spiele anzuschauen.
Hier ist eine nicht ganz aktuelle aber gute Beschreibung des Radballspiels:
Hier wird gespielt (Dieskaustraße 355, 04249 Leipzig):
Huch, schon wieder naht das Monatsende. Das bringt diesmal zweierlei: Am Sonntag eine Stunde länger schlafen wegen Zeitumstellung und heute eine Runde Radfahren in angenehmer Runde. Critical Mass heißt das Ganze. Treffpunkt ist um 17:30 Uhr auf dem Augustusplatz, Abfahrt gegen 18 Uhr. Viel Spaß!
Wie geschrieben, in Leipzig selbst ist davon nicht viel zu merken. Es gibt heute um 19 Uhr eine Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen zum Bahnverkehr in Sachsen und die Stadt würdigt die Mobilitätswoche mit einer Bürgersprechstunde.
Oberbürgermeister Burkhard Jung stellt sich Fragen über das Handlungskonzept Radverkehr, das momentan von der Stadtverwaltung weiterentwickelt und dessen Fortschreibung demnächst vom Stadtrat beschlossen werden soll. Zur Seite stehen ihm Vertreter des Verkehrs- und Tiefbauamtes.
Los geht es morgen, 23. September 2010, um 17 Uhr im Stadtbüro in der Katharinenstraße 2.
Fahrrad fahren auf dem Ring? Gefahr und Hindernis oder notwendige Radroutenverbindung?” ist eine Podiumsdiskussion überschrieben, zu der Bündnis 90 / Die Grünen in Leipzig einladen. Es diskutieren: Alexander John (ADFC), Herr Jana (Leiter der Straßenverkehrsbehörde), Torben Heinemann (Verkehrsplanungs- und Tiefbauamt), Polizeirat Frak Gurke (Leiter des Referates 4, Verkehrspolizeiliche Aufgaben) sowie Jörg Thiemann-Linden (Stadtplaner, Deutsches Institut für Urbanistik). Der ADAC ist ebenfalls angefragt. Moderiert wird die Veranstaltung von Roland Quester (Stadtrat, Ausschussvorsitzender Stadtentwicklung und Bau).
Los geht es am Donnerstag (9.9.) um 19 Uhr in der Aula der Alten Nikolaischule.
Ob man 36 Höhenmeter auf 580 Meter Strecke wirklich Berg nennen kann oder eher “Berg”, darüber kann man streiten. Kein Streitfall ist das Fockebergzeitfahren, sondern ein großer Spaß für die ganze Familie. Ob als Kind, Sonntagsfahrer oder mit sportlichen Ambitionen: In allen drei Disziplinen wird am Sonntag ein Sieger gekürt werden.
Das Rennen beginnt um 10:30 Uhr (Anmeldung für Teilnehmer ab 9:30 Uhr) am Fuß des Fockebergs. Und wer am späten Nachmittag die Sportart wechseln und Fußball gucken mag: Die Veranstalter versprechen, dass das Rennen um 16 Uhr lange vorbei sein wird.
Am Samstag ist der GEO-Tag der Artenvielfalt in Leipzig. Organisiert wird er im Rahmen der Umwelttage vom Ökolöwen. Geplant ist eine “Inventur” des Bienitz, innerhalb von 24 Stunden soll bestimmt und dokumentiert werden, was in diesem Flora-Fauna-Habitat wächst und lebt.
Um die Anreise (der Bienitz liegt (süd-)westlich von Burghausen) einfach zu gestalten, ist eine gemeinsame Radtour geplant. Treffpunkt ist am Samstag (12.06.) um 08:45 Uhr an der Zeppelinbrücke/Radweg Richard-Wagner-Hain. Der Start ist dann 9 Uhr. Die Tour dauert etwa 1,5-2 Stunden und führt über etwa 12 km. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10.06. unter naturschutz@oekoloewe.de.
Am kommenden Wochenende gibt es in Leipzig ein Wirkcamp. Mir fällt es etwas schwer, das Anliegen passend zu beschreiben, deswegen: Bitte die Webseite besuchen.
Jedenfalls: Zum Rahmenprogramm gehört auch eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Rad am Samstag. Die ist offen für wirklich jeden und beginnt um 16 Uhr im Johannapark (ich vermute mal an der Backsteinkirche dort).
Aufruf zur Fahrraddemo am 11.04.2010, 15.00 Uhr, Augustusplatz von Jürgen Kasek, Alexander John und Kristian Luda
Vom 10. bis zum 18. April 2010 findet in Leipzig die Messe „Auto Mobil International“ (AMI) statt, auf der die Aussteller der Automobilbranche ihre Neuerscheinungen, Technikentwicklungen und sonstiges Autozubehör vorstellen. In der Außendarstellung dominiert die Inszenierung des Autos als Statussymbol. Dabei bedient sich die Lobby einer naiven Fortschrittsideologie und schreckt vor sexistischen Elementen nicht zurück. Quasi als Feigenblatt werden ökologische Entwicklungen angepriesen und vermarktet. Allerdings weisen alle technischen Lösungen nur scheinbar auf ein umweltfreundlicheres Auto hin. Der motorisierte Individualverkehr kann in seiner derzeitigen Größenordnung nicht ökologisch gestaltet werden. Deshalb fordern wir ein Umdenken. Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Autos, sondern menschengerechte Mobiltät.
Der ADFC Leipzig hat für heute Abend zu einem Fach-Forum eingeladen. Thema ist die StVO-Novelle, die zum 1. September 2009 in Kraft getreten ist. Zielgruppe sind alle, die sich mit Verkehrsplanung beschäftigen. Ich werde dabei einen Vortrag über aktuelle Rechtsprechung zum Thema Radwegbenutzungspflicht halten. Hier meine Präsentation:
Wo sich derzeitig noch eine dünne Eisdecke befindet, werden im Sommer wieder tausende Erholungssuchende dem Lärm der Großstadt entfliehen und am Cospudener See ein Stück Natur, das saubere Wasser und die Sonnenuntergänge genießen. Vor 20 Jahren war das nicht vorstellbar, als 10.000 Menschen loszogen, um den Tagebau Cospuden mit seinen Auswirkungen auf Mensch und Natur zu stoppen, damit sich dieser nicht noch weiter durch den Auwald frisst. Der Braunkohletagebau Cospuden klaffte als tiefe Wunde in der Landschaft, nahm Dörfer mit sich und Tausenden die Heimat.
20 Jahre stehen für Renaturierung und Rekultivierung, Flutung und Tourismusentwicklung, um die landschaftliche Wunde zu bedecken und langsam zu heilen. Um an diese Ereignisse zu erinnern, zu zeigen, was erreicht wurde und wie es mit der Entwicklung am Cospudener See weiter geht, möchten wir alle einladen, denen die Natur und der See am Herzen liegen und natürlich alle die im April 1990 dabei waren, an einem Sternmarsch teilzunehmen.
Die gemeinsame Veranstaltung des Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V. und der Stadt Markkleeberg startet am 20. März 10 Uhr an drei, unten aufgeführten Punkten. Der Marsch führt zur Neuen Harth/Pier 1 am Uferrundweg am Cospudener Sees. Auf dem Weg wird es kurze Stationen geben, wo Auskunft über die Entwicklung des Sees gegeben werden soll, z.B. an der Lauer, am ehemaligen Wasserwerk und am Standort Belantis/ Bistumshöhe, sowie zur Entwicklung der Neuen Harth.
Am Ziel wird eine symbolische Pflanzaktion an die Märzenbecher-Rettungsaktion im Jahr 1989 vor dem sich ausbreitenden Tagebau erinnern. “20 Bäume und eine Wildblumenwiese für Cospuden” können die Teilnehmer dort vor Ort pflanzen und ansäen und so ein Stück Natur zurückgeben. Aktivisten und Organisatoren von damals, wie Wolfram Herwig und Thomas Thiel, der Markkleeberger Oberbürgermeister Dr. Klose und Nico Singer vom Ökolöwen-Umweltbund Leipzig e. V. stehen nach kurzen Grußworten zur Diskussion bereit. Eine Ausstellung wird alte Bilder und Planungen zeigen.
Noch in diesem Jahr soll der Stadtrat ein neues Handlungskonzept für den Radverkehr beschließen. Das muss natürlich erst mal geschrieben werden — und die Stadtverwaltung scheint ihre Bürger dabei einbeziehen zu wollen. Für Montag (22.02.) ist deswegen in der Volkshochschule eine Diskussionsveranstaltung geplant. Referent ist Torben Heinemann, Abteilungsleiter Generelle Planung im Verkehrs- und Tiefbauamt. Beginn ist um 18 Uhr im Raum 301 der VHS, Löhrstraße 3-7.
Am Dienstag (23.02.) um 18 Uhr ist die diesjährige Mitgliederversammlung des ADFC Leipzig. Spannendster Tagesordnungspunkt dürfte die Neuwahl des Vorstandes werden: Zahlreiche Mitglieder werden aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr kandidieren. Auch der langjährige Vorsitzende Ulrich Patzer sehnt sich nach einem weniger stressigen Posten.
Durch diese umfangreichen personellen Veränderungen wird viel Platz für Neue(s): Neue Mitglieder im Vorstand und ein neuer Vorsitzender werden frischen Wind für den ADFC und für das Radfahren in Leipzig bringen.
schreibt der ADFC in seiner Einladung.
Um eventuellen Nachfragen vorzubeugen: Nein, ich werde nicht kandidieren, für keinen Posten. Meine Prioritäten liegen momentan eher bei meinem neun Monate alten Sohn als in regelmäßigen Vorstandssitzungen
Doch warum engagiert sich ausgerechnet ein Fahrradclub gegen die blauen 40-Schilder? Antworten auf diese und weitere Fragen soll es heute Abend bei einer Diskussionsrunde im ADFC-Laden geben. Der genaue Termin ist heute, 24.11.09, 18 Uhr, im ADFC-Laden in der Grünewaldstraße 19.
Nein, niemand soll starr zu den Filmen laufen. Vielmehr läuft aus Anlass der DOK Leipzig eine Dokumentation über Fahrräder mit starrem Gang, also Fixies. Die Macher (Kristian Ansand und Martin Gilluck) kommen aus Leipzig und haben unter anderem auch hier gedreht.
Der Film “fixed city“ ist zu sehen am Mittwoch, 28.10. um 19:00 Uhr im Club-Keller des Telegraph, Dittrichring 18-20 in der Innenstadt. Das (hoffentlich amüsante) 41-minütige Vergnügen ist kostenlos.