Artikel mit Tag terminhinweis
Mittwoch, 24. Februar 2010
Wie jeden letzten Freitag im Monat heißt es auch am Ende dieser Woche: Gemeinsam Rad fahren! Nachdem die Critical Mass im Januar dem Schnee zum Opfer fiel, bietet der beginnende Frühling bestebessere Möglichkeiten zur radlerischen Entfaltung. Deshalb auf, auf zum Augustusplatz. Treffpunkt ist wie immer vor der Oper, wegen der noch immer früh einsetzenden Dunkelheit um 17:30 Uhr.
(Wie in all den vergangenen Monaten werde ich auch diesmal nicht dabei sein.)
Donnerstag, 18. Februar 2010
Noch in diesem Jahr soll der Stadtrat ein neues Handlungskonzept für den Radverkehr beschließen. Das muss natürlich erst mal geschrieben werden — und die Stadtverwaltung scheint ihre Bürger dabei einbeziehen zu wollen. Für Montag (22.02.) ist deswegen in der Volkshochschule eine Diskussionsveranstaltung geplant. Referent ist Torben Heinemann, Abteilungsleiter Generelle Planung im Verkehrs- und Tiefbauamt. Beginn ist um 18 Uhr im Raum 301 der VHS, Löhrstraße 3-7.
Am Dienstag (23.02.) um 18 Uhr ist die diesjährige Mitgliederversammlung des ADFC Leipzig. Spannendster Tagesordnungspunkt dürfte die Neuwahl des Vorstandes werden: Zahlreiche Mitglieder werden aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr kandidieren. Auch der langjährige Vorsitzende Ulrich Patzer sehnt sich nach einem weniger stressigen Posten. Durch diese umfangreichen personellen Veränderungen wird viel Platz für Neue(s): Neue Mitglieder im Vorstand und ein neuer Vorsitzender werden frischen Wind für den ADFC und für das Radfahren in Leipzig bringen. schreibt der ADFC in seiner Einladung.
Um eventuellen Nachfragen vorzubeugen: Nein, ich werde nicht kandidieren, für keinen Posten. Meine Prioritäten liegen momentan eher bei meinem neun Monate alten Sohn als in regelmäßigen Vorstandssitzungen
Dienstag, 26. Januar 2010
Es ist kalt und es soll schneien, aber das ist ja kein Grund, aufs Radfahren zu verzichten Damit’s mehr Spaß macht, ist fahren in der Gruppe angesagt: Am Freitag ist Critical Mass in Leipzig.
Der Treffpunkt ist — wie üblich — auf dem Augustusplatz vor der Oper, allerdings schon um 17:30 Uhr. Viel Spaß!
Dienstag, 24. November 2009
ADFC-Mitglied Harald Lindner hat bei der Stadt beantragt, die Tempo-40-Mindestgeschwindigkeiten auf dem Innenstadt-Ring aufzuheben. Hintergrund ist eine Änderung der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung, nach der solche Mindestgeschwindigkeiten innerorts nicht mehr angeordnet werden dürfen.
Doch warum engagiert sich ausgerechnet ein Fahrradclub gegen die blauen 40-Schilder? Antworten auf diese und weitere Fragen soll es heute Abend bei einer Diskussionsrunde im ADFC-Laden geben. Der genaue Termin ist heute, 24.11.09, 18 Uhr, im ADFC-Laden in der Grünewaldstraße 19.
Montag, 26. Oktober 2009
Nein, niemand soll starr zu den Filmen laufen. Vielmehr läuft aus Anlass der DOK Leipzig eine Dokumentation über Fahrräder mit starrem Gang, also Fixies. Die Macher (Kristian Ansand und Martin Gilluck) kommen aus Leipzig und haben unter anderem auch hier gedreht.
Der Film “fixed city” ist zu sehen am Mittwoch, 28.10. um 19:00 Uhr im Club-Keller des Telegraph, Dittrichring 18-20 in der Innenstadt. Das (hoffentlich amüsante) 41-minütige Vergnügen ist kostenlos.
Dienstag, 22. September 2009
Gemeinsam Rad fahren heißt es wieder am Freitag. Treffpunkt ist wie immer um 18:30 Uhr auf dem Augustusplatz vor der Oper, Abfahrt dann so gegen 19 Uhr.
Ich rechne mit weniger Polizeipräsenz als bei den letzten Malen – gestern haben sich sieben CM-Teilnehmer mit dem Polizeipräsidenten getroffen, nachdem der öffentlich dazu eingeladen hatte. Das Gespräch verlief entspannt. Horst Wawrzynski räumte Fehler seiner Beamten ein, forderte aber auch mehr Kommunikation durch die CM-Teilnehmer mit der Polizei. Deshalb soll es künftig zu den CMs einen Ansprechpartner für die Polizei geben. Außerdem soll die Kennzeichnung als geschlossener Verband verbessert werden. Polizeibeamte sollen mitfahren, um die Radfahrer vor dem übrigen Verkehr zu schützen – sie sollen aber möglichst auf motorisierten Zweirädern unterwegs sein.
Nichts destro trotz kann ich nur meine Empfehlung wiederhole, möglichst mit einem StVZO-konformen Rad zum Augustusplatz zu kommen.
Da ich abends generell keine Zeit habe, bin ich am Freitag wieder nicht dabei – warte dafür umso gespannter auf Berichte…

Mittwoch, 26. August 2009
Gut, ich habe leicht reden, denn ich werde am Freitag babybedingt wieder nicht dabei sein können. Allen anderen empfehle ich aber eine gemütliche Runde auf dem Fahrrad durch die Stadt – das entspannt ungemein und macht in Gemeinschaft netter Menschen noch viel mehr Spaß. Treff ist wie immer um 18:30 Uhr auf dem Augustusplatz vor der Oper. Abfahrt wird pünktlich 19 Uhr sein.
Angesichts der Erfahrungen im vergangenen Monat empfehle ich dringend, mit einem StVZO-gemäßen Fahrrad zur Critical Mass zu kommen. Das bedeutet, das Fahrrad braucht (hoffentlich bekomme ich das halbwegs richtig hin):
- zwei funktionstüchtige, unabhängig voneinander wirkende Bremsen (und ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Polizei einen starren Gang als Bremse zulässt, auch wenn es vor kurzem von einem Amtsgericht ein anders lautendes Urteil gab)
- eine hell tönende Klingel
- eine weiß nach vorne leuchtende Lampe
- ein rotes Rücklicht
- beide Lampen müssen von einem Dynamo mit Strom versorgt werden (mit der Ausnahme von Rennrädern, die weniger als 11 kg wiegen – die dann erlaubten Ansteckleuchten müssen aber mitgeführt werden) und tatsächlich funktionieren
- einen nach vorne wirkenden, weißen Reflektor
- jeweils zwei gelbe Speichenreflektoren in den Laufrädern oder Reifen mit weißen Reflexstreifen auf jeder Seite
- jeweils zwei gelbe Reflektoren an jeder Pedale
- einen großen, roten Reflektor, der nach hinten wirkt
- und einen kleineren roten Reflektor, der nach hinten wirkt
- alles Lametta (die Reflektoren) und die Lampen müssen zugelassen sein (erkennbar daran, dass eine Wellenlinie, ein großes K und eine Zahl auf dem Teil sind?)
Wem ein solches Fahrrad fehlt und seins nicht nachrüsten kann/will, der kann sich eines ausleihen. Die Teile von nextbike stehen z. B. auch auf dem Augustusplatz rum. Da muss man sich auf der Webseite anmelden, also frühzeitig drum kümmern!
Ich empfehle außerdem, sich von der Polizei weder einschüchtern noch provozieren zu lassen: Gemeinsames Radfahren ist keine unangemeldete Demonstration. Gemeinsames Radfahren muss auch nicht angemeldet werden (gut, dafür gibt es Ausnahmen, aber die treffen hier wahrscheinlich nicht zu). Noch eine Empfehlung: Fahrt auf der Fahrbahn (zu zweit nebeneinander) und haltet euch penibel an die StVO. Und der wichtigste Tipp: Habt Spaß!
Noch ein bisschen Wahlwerbung verbunden mit einem Veranstaltungshinweis: Morgen Abend gibt es eine kleine Radtour mit den grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele und Monika Lazar. Abfahrt ist um 18:15 Uhr auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof, Ziel ist das Westwerk in der Karl-Heine-Straße. Bei der Tour gehe es auch darum, auf die Belange der Radfahrer in einer Stadt wie Leipzig hinzuweisen, so Grünen-Sprecher Jürgen Kasek. Sowohl Ströbele als auch Lazar seien passionierte Radfahrer.
Btw.: Im Westwerk geht es anschließend bei einer Podiumsdiskussion um Wege aus der Überwachungsgesellschaft.
Freitag, 3. Juli 2009
Am 6. Juli 1989 passierte etwas in der DDR einmaliges: Beauftragte der Stadt trafen sich mit engagierten Radfahrern, um sich über deren Probleme auszutauschen und den Radverkehr – der damals weit zurückgegangen war – wieder zu fördern. Nach der Wende wurde daraus die AG Rad, die sich seit 1991 in einem 14-tägigen Rhythmus trifft. Dabei vertreten sind verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Polizei sowie Ökolöwe und ADFC.
Nun kann man ja über die Ergebnisse der Arbeit geteilter Meinung sein (es gibt noch immer viel zu viele straßenbegleitende, benutzungspflichtige Radwege in Leipzig!), aber dass diese Form bürgerschaftlichen Engagements und kollektiven Interessensausgleiches so lange existiert (und meist auch funktioniert), ist schon bewunderswert und ein klarer Pluspunkt für die Radverkehrspolitik in Leipzig. Deshalb: Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!
Leider konnte oder wollte die Stadtverwaltung keine Feierlichkeiten für das Jubiläum organisieren. Das hat der ADFC übernommen: Am Montag (6.7.) gibt es ab 17 Uhr im Foyer der LVZ eine kleine Festveranstaltung. Als Rahmen gibt es mehrere Ausstellungen zu sehen, unter anderem historischer Fahrräder und eine zum Wirken der AG Rad.
Der Sonntag bietet das Leipziger Fahrrad-Breitensport-Event: Das Fockebergzeitfahren! 850 Meter Asphalt, vier Kehren und knapp 50 Meter Höhenunterschied gilt es in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Erstmals gibt es auch eine eigene Kinderwertung. Mehr Informationen unter www.fockebergzeitfahren.de.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Es gibt einen Verein in Leipzig, der zwei leicht verschiedene Ziele miteinander verbindet: Die Förderung des Radsports und das Schaffen einer Plattform für alternative Musikkultur. Ein Ergebnis der Bemühungen: Ein (jährliches) kleines, aber feines Festival auf dem Gelände der Radrennbahn Kleinzschocher. Am Samstag (27.06.) ist es wieder soweit: Ab 16 Uhr treten insgesamt acht Bands auf. Mehr Infos dazu auf der Festival-Webseite.
Das Festival hat den Titel “Prolog” – es ist der Auftakt zum Fockebergzeitfahren ein Wochenende später.
Montag, 22. Juni 2009
Am Freitag ist es wieder soweit: Radfahrer treffen sich, um gemütlich eine gemeinsame Runde durch die Stadt zu drehen. Das nennen sie dann Critical Mass oder Kritische Masse. Damit es eine ansehliche Masse wird, bitte den Termin weitersagen: Freitag, 26.6., 18:30 Uhr vor der Oper auf dem Augustusplatz. Abfahrt ist gegen 19 Uhr.

Montag, 15. Juni 2009
Die Grüne Jugend Leipzig lädt am Donnerstag zu einem Themenabend über die “Rad(wege)situation in Leipzig” ein. Thema ist also alles rund um die Frage, wie die Stadtverwaltung Rad fahren effektiv fördern kann. Neben dem Leipziger ADFC-Vorsitzenden Ulrich Patzer werde auch ich als Referent anwesend sein. Los geht’s um 19:30 Uhr in der Grünen-Geschäftsstelle (Hohe Straße 58 bei Google Maps anzeigen).
Freitag, 5. Juni 2009
Die Greenpeacegruppe Leipzig und die Bürgerinitiative Lützen laden morgen zu einer Fahrraddemonstration gegen das geplante Braunkohlekraftwerk Profen und den zugehörigen Tagebau bei Lützen ein. Abfahrt ist um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz in Lützen, dort ist auch das Ziel. Die Tour geht über etwa 25 km und wird drei Stunden dauern. Zwischendurch gibt es ein Picknick, Verpflegung muss aber selbst mitgebracht werden. Teilnehmer aus Leipzig können um 8:30 Uhr am Gleis 9 auf dem Hauptbahnhof treffen und von dort mit der Bahn nach Markkranstädt fahren.
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