Dienstag, 16. März 2010
Eine Mitteilung vom Ökolöwen: Wo sich derzeitig noch eine dünne Eisdecke befindet, werden im Sommer wieder tausende Erholungssuchende dem Lärm der Großstadt entfliehen und am Cospudener See ein Stück Natur, das saubere Wasser und die Sonnenuntergänge genießen. Vor 20 Jahren war das nicht vorstellbar, als 10.000 Menschen loszogen, um den Tagebau Cospuden mit seinen Auswirkungen auf Mensch und Natur zu stoppen, damit sich dieser nicht noch weiter durch den Auwald frisst. Der Braunkohletagebau Cospuden klaffte als tiefe Wunde in der Landschaft, nahm Dörfer mit sich und Tausenden die Heimat.
20 Jahre stehen für Renaturierung und Rekultivierung, Flutung und Tourismusentwicklung, um die landschaftliche Wunde zu bedecken und langsam zu heilen. Um an diese Ereignisse zu erinnern, zu zeigen, was erreicht wurde und wie es mit der Entwicklung am Cospudener See weiter geht, möchten wir alle einladen, denen die Natur und der See am Herzen liegen und natürlich alle die im April 1990 dabei waren, an einem Sternmarsch teilzunehmen.
Die gemeinsame Veranstaltung des Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V. und der Stadt Markkleeberg startet am 20. März 10 Uhr an drei, unten aufgeführten Punkten. Der Marsch führt zur Neuen Harth/Pier 1 am Uferrundweg am Cospudener Sees. Auf dem Weg wird es kurze Stationen geben, wo Auskunft über die Entwicklung des Sees gegeben werden soll, z.B. an der Lauer, am ehemaligen Wasserwerk und am Standort Belantis/ Bistumshöhe, sowie zur Entwicklung der Neuen Harth.
Am Ziel wird eine symbolische Pflanzaktion an die Märzenbecher-Rettungsaktion im Jahr 1989 vor dem sich ausbreitenden Tagebau erinnern. “20 Bäume und eine Wildblumenwiese für Cospuden” können die Teilnehmer dort vor Ort pflanzen und ansäen und so ein Stück Natur zurückgeben. Aktivisten und Organisatoren von damals, wie Wolfram Herwig und Thomas Thiel, der Markkleeberger Oberbürgermeister Dr. Klose und Nico Singer vom Ökolöwen-Umweltbund Leipzig e. V. stehen nach kurzen Grußworten zur Diskussion bereit. Eine Ausstellung wird alte Bilder und Planungen zeigen. Alle Daten auf einen Blick:
Wann? 20. März 2010, Treff Sternmarsch 10 Uhr, Pflanzaktion 11 Uhr
Wo? Treff Leipzig-Connewitz: Paul-Gerhard-Kirche, Selneckerstr. (Per Rad)
Treff Leipzig-Großzschocher:Apostelkirche, Dieskaustr. (Per Rad)
Treff Markkleeberg-West: Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 9 (August-Bebel-Straße) (Per Pedes)
Ziel? Südufer des Cospudener Sees
Mittwoch, 26. August 2009
Noch ein bisschen Wahlwerbung verbunden mit einem Veranstaltungshinweis: Morgen Abend gibt es eine kleine Radtour mit den grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele und Monika Lazar. Abfahrt ist um 18:15 Uhr auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof, Ziel ist das Westwerk in der Karl-Heine-Straße. Bei der Tour gehe es auch darum, auf die Belange der Radfahrer in einer Stadt wie Leipzig hinzuweisen, so Grünen-Sprecher Jürgen Kasek. Sowohl Ströbele als auch Lazar seien passionierte Radfahrer.
Btw.: Im Westwerk geht es anschließend bei einer Podiumsdiskussion um Wege aus der Überwachungsgesellschaft.
Freitag, 5. Juni 2009
Die Greenpeacegruppe Leipzig und die Bürgerinitiative Lützen laden morgen zu einer Fahrraddemonstration gegen das geplante Braunkohlekraftwerk Profen und den zugehörigen Tagebau bei Lützen ein. Abfahrt ist um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz in Lützen, dort ist auch das Ziel. Die Tour geht über etwa 25 km und wird drei Stunden dauern. Zwischendurch gibt es ein Picknick, Verpflegung muss aber selbst mitgebracht werden. Teilnehmer aus Leipzig können um 8:30 Uhr am Gleis 9 auf dem Hauptbahnhof treffen und von dort mit der Bahn nach Markkranstädt fahren.
Montag, 25. Mai 2009
Wie schon im vergangenen Jahr lädt die Leipziger Abgeordnete des Europäischen Parlaments Gisela Kallenbach (Bündnis 90/Die Grünen) zu einer Radtour ein. Ziel sind Projekte, die mit EU-Mitteln gefördert werden. Nachdem im vergangenen Jahr der Westen Leizpigs erkundet wurde, ist morgen der Osten dran.
Los geht’s morgen um 17 Uhr am Rabet, unterwegs sollen unter anderem der Kunstgarten Ludwigstraße, die Kita Konradstraße und der Lene-Voigt-Park angesteuert werden.
Freitag, 15. Mai 2009
Bereits zum zweiten Mal lädt die Klima-Allianz Leipzig für den Sonntag zu einer kleinen Radtour ein. Dabei sollen positive und negative Beispiele für klimafreundliche Stadtentwicklung in Leipzig aufgezeigt werden. Erstmal werden auch Preise für besondere Leistungen — im positiven wie negativen Sinn — vergeben.
Höhepunkte unterwegs sind unter anderem die neue Bürgersolaranlage, ein Picknick im Arthur-Brettschneider-Park (mit Selbstversorgung, also bitte selbst ein paar Kleinigkeiten mitbringen) und eine Führung durch die Michaeliskirche.
Treffpunkt ist am Sonntag um 9:45 Uhr vor dem Neuen Rathaus. Die Tour dauert etwa fünf Stunden. Um Anmeldung per Fax (0341/30 65 179) oder per E-Mail (klimaallianz@oekoloewe.de) wird gebeten.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Seit einer Woche sind in Leipzig die 12. Umwelttage des Ökolöwen. Am Sonntag werden sie zu Ende gehen — mit einer Ökofete im Clara-Zetkin-Park. Am Samstag gibt es aus Radfahrersicht einen der Höhepunkte: Eine Radtour durch den Leipziger Südraum.
Unterwegs gibt es einiges zu sehen: Ein Haus, das vor den Tagebaubaggern gerettet und auf dem Gelände der Wassermühle Dölitz wieder aufgebaut wurde, Zukunfts- (das Solarkraftwerk Mölbis) und fossile Energiegewinnung (das Braunkohlekraftwerk Lippendorf) sowie das, was der Tagebau noch zerstören wird (die Gemeinde Heuersdorf).
Die Tour hat eine Länge von 50 Kilometern. Los geht’s am Samstag um 10 Uhr an der Wassermühle Dölitz (bei Google Maps ansehen). Zurück geht’s mit dem Zug ab Regis oder mit dem Fahrrad auf dem Pleißeradweg (~32 weitere km).
Der Ökolöwe bittet um Spenden für Unkosten und Eintrittsgelder. Außerdem sollten Mitfahrer Picknick mitbringen, um unterwegs die eigenen Energiereserven auffüllen zu können . Eine Anmeldung ist erwünscht, einfach (0341) 30 65 381 anrufen.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Der ADFC Leipzig hat den Oberbürgermeister zu einer gemeinsamen Radtour eingeladen. Der hat zugesagt. Das Beste: Die Tour ist öffentlich, so dass alle Interessierten mitfahren können. Ziel ist es, positive und negative Seiten der Radverkehrsinfrastruktur in Leipzig aufzuzeigen. Es geht also nicht darum, möglichst schnell möglichst weit zu kommen. Vielmehr wird öfter angehalten und geredet werden.
Der Termin zum Notieren: Samstag, 17.05.08, 10 Uhr, Neues Rathaus.
Die Tour wird etwa 2 Stunden dauern.
Dienstag, 6. Mai 2008
Am Freitag ist Europatag. Aus diesem Anlass will die Leipziger EU-Abgeordnete Gisela Kallenbach (Bündnis 90/Die Grünen) gemeinsam mit dem lokalen ADFC mit dem Rad durch den Leipziger Westen fahren. Mit dabei ist Karsten Gerkens, Leiter des Amts für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung. Bei der etwa 15 Kilometer langen Tour sollen Projekte vorgestellt werden, die mit Fördermitteln der Europäischen Union umgesetzt wurden. Als Stationen vorgesehen sind unter anderem das ehemalige Wasserschloss Leutzsch, der Lindenauer Henriettenpark mit dem Wege e.V., das Grüne Gleis, BIC und GaraGe, der Volksparkeingang an der Taborkirche und der Stadtteilpark in Plagwitz.
Treffpunkt ist um 16 Uhr auf dem Lindenauer Markt. Die Tour dauert bis etwa 19 Uhr. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten — keine Ahnung, ob sie ein Muss ist.
"Europatour" vollständig lesen
Sonntag, 4. Mai 2008
Heute konnte ich endlich die zweite Radtour des Jahres in Angriff nehmen: Es galt, von Lobstädt nach Leipzig zu kommen. Das Wetter war dafür ja bestens geeignet — bis auf den Nordostwind, der mir tüchtig ins Gesicht blies 
"Radtour: Lobstädt-Leipzig" vollständig lesen
Sonntag, 16. März 2008
Das gute Wetter gestern musste ausgenutzt werden: Spontan entschied ich mich, Leipzig in Richtung Südwesten zu verlassen und dann von Süden wieder in die Stadt zurückzukehren (in der Hoffnung, auf dem Heimweg keinen Gegenwind zu haben). 16:20 Uhr war fürs Losfahren aber etwas spät — ich kam erst im Dunkeln wieder zu Hause an. Am Ende zeigte mein (nur mäßig geeichter) Tacho 52,4 Kilometer an; da war es 19:00 Uhr.
"Die erste Radtour des Jahres" vollständig lesen
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