Artikel mit Tag fußgängerzonenVerwandte Tags adfc ag rad bahnübergang bypad cospudener see equipagenweg grüne leipzig licht markkleeberg oberbürgermeister politik polizei presseschau promenadenring radstreifen radtour radweg ring terminhinweis unfälle veranstaltungstipp verkehrsklima verkehrsunfallstatistik widerspruch autoarme innenstadt cdu innenstadt polizeibericht stadtrat bundestagswahl die linke fdp kommunalwahl 2009 landtagswahl sachsen spd tiefgarage universität critical mass fahrradaktionsgruppe ranstädter steinweg stura abwrackprämie demo radverkehrskonzept vcd verwaltung vortrag winter abstand fixie gehweg geisterradeln hunde jahnallee kreisverkehr lvb markranstädt park pleißeradweg rotlichtsünder selbstjustiz sinnlose gewalt verkehrskontrollen forschung überholenMittwoch, 29. Juli 2009Geister- und Rotradeln ist gefährlichMindestens ein Verkehrsverstoß zu viel: Radfahrer nach Kollision mit Straßenbahn schwer verletzt Ach ja: Habe ich schon erwähnt, dass Radwege gefährlich sind? Wenn nicht, ein Beispiel aus dem heutigen Polizeibericht (aus dem auch die obige Meldung stammt): Kleine Ursache, große WirkungRadwege werden von anderen Verkehrsteilnehmern regelmäßig nicht als solche wahrgenommen oder ignoriert. Das kann dann – wie hier – schnell zu Unfällen führen. Auf der Fahrbahn passiert sowas deutlich seltener. Freie Fahrt für Raser&ellip; titelt die LVZ heute in ihrer Leipziger Lokalausgabe und meint Radfahrer in den großen Fußgängerzonen der Innenstadt. Die Zeitung habe in Stichproben festgestellt, dass sich etwa ein Drittel der Radfahrer nicht an das zeitweise Fahrverbot hält. Autor Jens Rometsch fällt außerdem auf, was er schon lange hätte wissen können: Nur die Polizei darf Fahrradfahrer anhalten – und die hat daran nur wenig Interesse: Ordnungshüter mit der Lizenz zum Bestrafen sind aber nur in eher kleiner Zahl unterwegs: Ein Bürgerpolizist sowie mindestens zwei Revierbeamte auf Fußstreife sollen das Radfahrverbot durchsetzen. “Das bedeutet täglich mindestens 30 Minuten gezielte Kontrollen”, so Kapferer [Pressesprecher der Polizei].Dass die Polizei kaum Personal für Kontrollen einsetzen möchte, war schon vor dem Stadtratsbeschluss im vergangenen Jahr klar. Sie hat das unter anderem damit begründet, dass Radfahrer in der Innenstadt kaum Unfälle verursachen. Darf ich daraus schon jetzt die Schlussfolgerung ziehen, dass ich mit meiner Vorhersage, das Verbot werde kaum etwas ändern, Recht gehabt habe? Mit weniger Konfrontation und mehr Miteinander hätte sich vielleicht mehr erreichen lassen. Ach ja: Ein paar Merkwürdigkeiten habe ich noch: So ganz verstanden hat Jens Rometsch dass mit dem fließenden Verkehr und wer ihn kontrollieren darf, anscheinend doch noch nicht. In einem Kommentar schreibt er: Völlig unverständlich bleibt zudem, weshalb Leipzigs Ordnungshüter nicht jenen Rasern nacheilen können, die es besonders schlimm treiben. In anderen Städten gibt es längst Fahrrad-Staffeln bei den Behörden. Das hiesige Ordnungsamt könnte schnell und kostengünstig nachrüsten. Schließlich versteigert es selbst regelmäßig Räder aus dem Fundbüro.Nee, das wäre sinnfrei: Mitarbeiter des Ordnungsamtes dürfen Radfahrer nicht kontrollieren – das darf nur die Polizei, wie Rometsch in seinem Artikel richtig schrieb. Nötig wäre also vielmehr eine Fahrradstaffel der Polizei. Aber warum soll die ausgerechnet Fußgänger in der Innenstadt gefährden? Richtig witzig ist auch die Aufregung der Behindertenverbände über die Hinweisschilder zum Radfahrverbot: Sie seien herausgeworfenes Geld, weil doch wohl allen Verkehrsteilnehmern die Straßenverkehrsordnung bekannt sein sollte. Erstens wage ich das zu bezweifeln (und ich teste gerne das Wissen aller, die das Gegenteil behaupten) und zweitens: Was ist daran so schlimm, dieses (angebliche) Wissen in Erinnerung zu rufen? Donnerstag, 16. Juli 2009Autoarme Innenstadt: Kommunikation in die falsche RichtungDie Stadtverwaltung gibt seit gestern einen Flyer zum Radfahren in der Innenstadt heraus. Eigentlich möchte man meinen: Endlich! Die Stadt macht in Punkto Radverkehr Öffentlichkeitsarbeit. Genau das also, was im BYPAD-Verfahren als größter Mangel der Leipziger Radverkehrspolitik bezeichnet wurde. Aber: Die Stadt wirbt mit dem Flyer nicht für das Radfahren, sondern für’s Schieben. Gegenstand sind nämlich vor allem die Fahrverbote in den Fußgängerzonen Peters-, Hain-, Nikolai- und Grimmaische Straße. Dienstag, 19. Mai 2009(Zeitweises) Radfahrverbot in der Innenstadt anscheinend in KraftDer Leipziger Radiosender mephisto 97.6 berichtet heute, dass das Radfahren in den größeren Fußgängerzonen der Innenstadt seit heute zwischen 11 und 20 Uhr verboten ist. Es ist großartig, wie im Verkehrs- und Tiefbauamt mit früheren Aussagen umgegangen wird: Nach dem Beschluss im Stadtrat hatte die Amtsleiterin Edeltraud Höfer noch angekündigt, dass das veränderte Konzept “Autoarme Innenstadt” nur komplett umgesetzt wird, die Beschränkungen des Radverkehrs also erst kommen, wenn auch der motorisierte Verkehr weiter eingeschränkt wird. Die Zeitung mit den drei großen Buchstaben scheint dagegen aber genügend Stimmung gemacht zu haben. So wird ein wahrlich großartiges Signal ausgesandt: Autofahrer dürfen weiter durch große Teile der Innenstadt brettern und an den unmöglichsten Stellen parken, Radfahrer gelten aber als unerwünscht und werden ausgesperrt. (Über Sinn und Unsinn des Verbots habe ich mich hier ja schon häufiger ausgelassen.) Mittwoch, 17. Dezember 2008Stadtrat beschließt zeitweises Radfahrverbot in der InnenstadtMit den Stimmen von SPD, CDU, Linken und der FDP/Bürgerfraktion hat der Stadtrat am Abend die Fortschreibung des Konzeptes Autoarme Innenstadt beschlossen. Der Beschluss sieht neben Einschränkungen für den Kfz-Verkehr auch vor, in der Peters-, Hain-, Nikolai- und Grimmaischen Straße von 11 bis 20 Uhr das Radfahren vollständig zu untersagen. Montag, 15. Dezember 2008Es wird ernst: Auto- bzw. radfreie Innenstadt Thema im StadtratAm Mittwoch ab 13 Uhr tagt die Ratsversammlung im Neuen Rathaus. Mit auf der Tagesordnung ist die Vorlage DSIV/3354 — die Fortschreibung des Konzeptes Autoarme Innenstadt. Im Abschnitt 7 wird die Maßnahme Nr. 4 (Radverkehr) wie folgt ergänzt:Äh ja — die Samstag, 29. November 2008Autoarme Innenstadt und PopulismusDie Entscheidung über die Fortschreibung des Konzeptes Autoarme Innenstadt rückt immer näher: Am 17.12. sollen die Stadträte über eine Verwaltungsvorlage und mehrere Änderungsanträge entscheiden. Neben dem eigentlichen Anliegen, den Bereich innerhalb des Ringes autoärmer zu gestalten, geht es in der Verwaltungsvorlage auch darum, den Radverkehr zu reglementieren: In den Fußgängerzonen Peters-, Hain-, Nikolai- und Grimmaische Straße soll künftig zwischen 11 und 20 Uhr das Radfahren generell untersagt sein. Mittwoch, 22. Oktober 2008Stadtverwaltung will Radverkehr in Fußgängerzonen einschränkenDas Leipziger Radio mephisto 97.6 berichtet, dass die Fußgängerzonen Grimmaische, Nikolai-, Peters- und Hainstraße von 11 bis 20 Uhr für Radfahrer gesperrt werden sollen (einen ähnlichen Artikel hat auch die LVZ zu bieten). Die Rathausspitze folgt damit dem Begehren der Senioren- und Behindertenverbände, die sich aber ein weitgehenderes Verbot gewünscht hatten. Über den Vorschlag muss der Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzungen abstimmen. Mittwoch, 9. Juli 2008Radfahren in der Innenstadt: Absteigen erwünscht?Die LVZ hat heute eine Mini-Umfrage zum Thema Radfahren in den Fußgängerzonen der Innenstadt veröffentlicht. Die Überschrift lautet “Absteigen erwünscht” — allerdings äußert sich die Hälfte der sechs Befragten irgendwie differenzierter. Die drei 21- bis 24-Jährigen meinen nämlich, dass sie durchaus absteigen, wenn’s zu eng ist, sonst aber durch die Fußgängerzonen fahren. Und das ist doch genau das, worum es geht: Die Eigenverantwortung stärken und Flexibilität zulassen. Die Mehrzahl der Radfahrer verhält sich schon heute so, dass keine Fußgänger gefährdet oder behindert werden. Das bedeutet auch, dass notfalls eben geschoben wird. Freitag, 27. Juni 2008Petersstraße: Kind von Radfahrer umgefahrenIch läute schonmal den Populismus-Alarm — das ist wegen der zu erwartenden Berichterstattung und den entsprechenden Leserbriefen in der hiesigen Lokalpresse vermutlich nötig. Darum geht’s: Kein Herz für Musik Vielen Dank an den radfahrenden Idioten — sowas macht es nicht gerade einfach, sich für eine generelle Freigabe der Fußgängerzonen in der Innenstadt einzusetzen. Glücklicherweise sind solche Vorfälle Einzelfälle — und würden mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso passieren, wenn Radverkehr in der Innenstadt verboten wäre. Dienstag, 24. Juni 2008Weiter Thema: Radfahren in der InnenstadtCDU-Stadtrat Konrad Riedel hat der LVZ einen Leserbrief zum Thema Radfahren in der Innenstadt zukommen lassen. Darauf habe ich ihm die folgende Antwort geschickt: Verwaltung geht nicht auf Hilferuf ein Zu Plänen, das Radfahrverbot in der Leipziger Innenstadt aufzuheben:Diese Aussage ist falsch. Ein Großteil der Innenstadt wird Fußgängerzone bleiben. Selbst wenn dort das Radfahren gestattet werden sollte: Sie wären dort nur Gäste, die sich entsprechend zu verhalten haben. Die Straßenverkehrsordnung regelt das im Absatz zu Z. 242 eindeutig: Wird durch Zusatzschild Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Die Fahrzeugführer dürfen Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen sie warten.Auf dieser Basis sehe ich keine erheblichen Nachteile für Fußgänger. Eine Logik, die besagt, was man nicht in den Griff bekommt, gibt man lieber frei, weil Kontrolle eh unmöglich ist.Nein, so die Logik ist eine andere: Man gibt frei, weil sich ein Großteil der Radfahrer an die oben genannten Regeln hält. Diejenigen, die das nicht machen, wären auch von einem Radfahrerverbot nicht abzuschrecken. Das würde also nur die aussperren, die sich fußgängerkompatibel verhalten — das Problem der Rüpel-Radler bliebe bestehen. Daneben gibt es weitere gute Gründe, die Fußgängerzonen generell für den Radverkehr freizugeben. Ich habe sie unter http://www.rad-le.de/artikel/68-Radfahren-in-der-Innenstadt.html zusammengefasst. Das kann zu keiner für Fußgänger freundlichen Innenstadt führen. Leider geht die Verwaltung jetzt in keiner Weise auf die Hilferufe aus Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt zum Thema Fußgänger und Radfahrer ein. Dieses Thema ist keineswegs nur ein Problem für Senioren und Menschen mit Behinderung, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen, Touristen und so weiter. Wer da behauptet, es wären nur einige Wenige und die anderen würden schon Schritt fahren, geht an der Realität vorbei und sollte des öfteren als Fußgänger Peters-, Hain- oder Grimmaische Straße benutzen.Sie können sicher sein, dass ich das mache. Gefährlich fahrende Radfahrer fallen mir trotzdem nur selten auf, obwohl ich extra darauf achte. Dennoch sollte die Polizei eine stärkere Präsenz in den Fußgängerzonen zeigen und diejenigen zur Verantwortung ziehen, die gegenüber Fußgängern rücksichtslos sind. Das wäre aber auch nötig, um ein völliges Radfahrverbot in den Fußgängerzonen durchzusetzen. Dann würde man sicher auch als Rad fahrender Oberbürgermeister ein Herz für Fußgänger entdecken und nach Lösungen suchen, die die Anliegen beider Gruppen gleichberechtigt berücksichtigen.Ich finde, dass die Freigabe der Fußgängerzonen auf Basis der StVO die Anliegen beider Gruppen gleichberechtigt berücksichtigt: Radfahrern wird Rücksichtnahme explizit auferlegt, Fußgänger sind und bleiben also die “Hauptpersonen”. Radfahrfreigaben halte ich außerdem auch für Senioren für besonders attraktiv: Ohne müssten sie ihr Rad entweder schieben oder weite Wege zu Fuß zwischen Geschäft und Abstellplatz in Kauf nehmen. Das halte ich nicht für erstrebenswert. Donnerstag, 22. Mai 2008Radfahren in der InnenstadtWeil ich nicht immer über Unfälle schreiben will, mal ein etwas anderes Thema, das ich schon mal kurz angerissen hatte: Die Stadt arbeitet momentan an einer Weiterentwicklung des Konzeptes zur autoarmen Innenstadt. Damit soll der Verkehr in der Innenstadt (weiter bzw. wieder) beruhigt werden.
Persönlich wäre ich vom geplanten Radfahrverbot kaum betroffen: Ich meide Fußgängerzonen, so gut es geht und nehme dafür auch Umwege in Kauf. Aber ich will ja auch möglichst schnell von A nach B kommen — da zählt nicht der Weg, sondern die nötige Zeit. Momentan ist der Konzeptentwurf zur autoarmen Innenstadt in einer Art Anhörungsphase: Verbände wie ADAC und ADFC sollen dazu Stellung nehmen. Ich finde, die Leipziger Blogger und Internetnutzer können das ruhig auch machen: Was haltet ihr von den Vorschlägen? Wie und wo bewegt ihr euch mit dem Fahrrad in der Innenstadt? Wollt ihr Fußgängerzonen durchfahren? Freitag, 9. Mai 2008Das übliche Getöse...... zum Thema Rüpel-Radler gibt es momentan im Forum der hiesigen Wird durch Zusatzschild Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Die Fahrzeugführer dürfen Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen sie warten.(§ 41 Abs. 5 StVO; Z. 242 & 243) In Fußgängerzonen dürfen Radfahrer also nur dann fahren, wenn sie per Schild freigegeben sind. Das ist bei den meisten Fußgängerzonen in der Innenstadt der Fall, teilweise aber mit einer zeitlichen Begrenzung. Der zitierte Abschnitt der Straßenverkehrsordnung gilt auch für Radfahrer: Sie dürfen also nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und keinesfalls Fußgänger gefährden oder behindern. Wenn die Polizei wollte, könnte sie also ohne weiteres gegen Rüpel-Radler in Fußgängerzonen vorgehen. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die entsprechende Regel selbst bei der Verkehrspolizei unbekannt ist (zumindest ist das mein Fazit aus dem ADFC-Dialog am 5. Februar). Wie auch immer: Eigentlich ist das eine Scheindiskussion, bei der es mehr um persönliche Befindlichkeiten als um wirkliche Gefahren geht. Wo sind denn die vielen Unfälle, die rüpelhafte Radfahrer angeblich ständig verursachen? Weitaus mehr Unfälle passieren auf Radwegen… Damit will ich rasende Fußgängerzonen-Radfahrer nicht in Schutz nehmen — ich mag die auch nicht, weil ich mich ebenso erschrecke, wenn sie mit (zu wenig) Abstand mit (zu viel) Tempo an mir vorbeifahren. Wen das wirklich stört, der sollte sich bei der Polizei dafür einsetzen, dass die entsprechenden Radfahrer zur Verantwortung gezogen werden. Alle anderen Radfahrer sollten in Ruhe und Schrittgeschwindigkeit durch die innerstädtischen Fußgängerzonen fahren dürfen: Es geht darum, das Radfahren in Leipzig so attraktiv wie möglich zu machen. Eine gut erreich- und durchfahrbare Innenstadt gehört dazu. Und wo ich gerade dabei bin: Die eigentlichen Störenfriede in der Innenstadt sind tatsächlich Warum ich das alles nicht ins LVZ-Forum schreibe? Ganz einfach: Weil ich keine Lust habe, mich dort extra anzumelden. Freitag, 18. Januar 2008Entsetzt über ADFC-VorschlagGünther Manhart aus Leipzig ist entsetzt: Der ADFC will, dass an Fußgängerzonen Hinweisschilder aufgestellt werden, dass Radfahrer vorsichtig fahren müssen. In einem Leserbrief an die LVZ schreibt er: Ich bin entsetzt darüber, wie ein Vorsitzender des Fahrrad-Clubs dafür kämpft, dass in Fußgängerzonen oder -bereichen mit der Zusatzbeschilderung „Bitte vorsichtig fahren – Fußgänger haben Vorrang!“ den Fahrbetrieb seiner Klientel weiterhin ermöglichen will. Die Vorschriftszeichen der Straßenverkehrsordnung und deren Textbedeutung sind ja mit Sicherheit auch für Vorsitzende in „Blindenschrift“ und leicht begreifbar nachzulesen! Nochmal für Herrn Patzer: „Diese Bereiche sind den Fußgängern vorbehalten!“ Hoffentlich fängt das Ordnungsamt nicht auch noch Verhandlungen mit solchen Querflöten an.Günther Manhart hat anscheinend das Lesen gleich nach dem von ihm zitierten Satz aufgegeben. Zwei Sätze weiter wird nämlich ausgeführt, dass durch ein Zusatzschild Fahrzeugverkehr zugelassen werden darf. Der muss dann aber Schrittgeschwindigkeit fahren und darf Fußgänger weder gefährden noch behindern. Die meisten Fußgängerzonen der Innenstadt sind mit solchen Zusatzschildern für Radfahrer freigegeben, nur bei einigen Zonen gibt es zeitliche Einschränkungen. Die Hinweisschilder zum Vorrang von Fußgängern geben demnach nur die Textform der Straßenverkehrsordnung wieder – der ADFC versucht also, “seine Klientel” an die Verkehrsregeln zu erinnern. Genau das ist es doch, was derzeit in zahlreichen Leserbriefen in der LVZ gefordert wird…
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