Donnerstag, 24. Juni 2010
Das gilt sowohl für Rad- als auch Autofahrer. Was zu wenig Seitenabstand für Folgen haben kann, zeigt der heutige Polizeibericht: Zeugenaufruf m.d.B.u.V.
Ein Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer, zwei Radlerinnen und einem Mopedfahrer ereignete sich gestern, kurz nach 18:30 Uhr, auf der Karl-Liebknecht-Straße, Leipzig-Mitte.
Die Fahrerin (44) eines Pkw VW Golf befuhr die Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts. In Höhe Grundstück Nr. 6 überholte sie zwei Radlerinnen (26, 42), von denen die ältere gerade beim Überholen war. Da offenbar der Seitenabstand zur Autofahrerin zu knapp war, wich die überholende Fahrradfahrerin nach rechts aus, kollidierte mit der anderen Zweiradfahrerin. Beide stürzten, wobei die 42-Jährige nach links gegen den VW Golf fiel und dann auf die andere Straßenseite rutschte. In diesem Moment war ein Mopedfahrer (30) im Gegenverkehr unterwegs und stieß mit dem Rad der Frau zusammen. Beide Radlerinnen verletzten sich und mussten ärztlich versorgt werden. An allen Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 160 Euro.
Die Polizei sucht zu diesem Unfall Zeugen. Wer kann genaue Angaben zum Unfallhergang bzw. zum Fahrverhalten der Beteiligten machen? Bürger melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst in der Hans-Driesch-Str. 1, Telefon (0341) 44 83 835. (Hö)
Ein weiterer Klassiker: Ein Besoffener torkelt mit dem Rad über den Fußweg und fährt eine Fußgängerin an. “Don’t drink and drive” gilt für alle Fahrzeuge… Ein betrunkener Radfahrer…
…befuhr in der letzten Nacht, gegen 23:45 Uhr, den Gehweg in der Karl-Liebknecht-Straße in stadtauswärtiger Richtung. Der 27-Jährige hatte erhebliche Probleme, sein Fahrrad zu führen, so fuhr er auf dem Gehweg eine 18-jährige Fußgängerin an. Er und die Fußgängerin kamen zu Fall. Die 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Arm und an Beinen, eine medizinische Versorgung war jedoch nicht notwendig. Das Unfallgeschehen geschah unmittelbar vor den Augen der Gesetzeshüter, welche den Bereich gerade zum Unfallzeitpunkt bestreiften. Ein sofort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher ergab einen Wert von fast zwei Promille. Gegen den 27-Jährigen wurde Anzeige erstattet. (Ba)
Noch ein Klassiker: Geisterradeln ist gefährlich. Zwei Fahrradfahrerinnen…
…stießen gestern Nachmittag, gegen 15:30 Uhr, in Leipzig-Paunsdorf im Kreuzungsbereich Hohentichelnstraße/An den Theklafeldern zusammen. Eine 66-jährige Radfahrerin befuhr die Straße An den Theklafeldern stadtauswärts, während eine 58-jährige Radlerin zu diesem Zeitpunkt den stadteinwärtigen Radweg der Hohentichelnstraße in stadtauswärtiger Richtung nutzte. Beim Zusammenprall stürzte die 66-jährige Radfahrerin und verletzte sich. Auf Grund dessen wurde sie zur medizinischen Versorgung in ein Leipziger Klinikum eingeliefert. Nach ersten Erkenntnissen erlitt die 66-Jährige Prellungen und eine Knochenfraktur. Die 58-jährige Radfahrerin hatte Glück im Unglück – sie blieb unverletzt. (Ba)
Samstag, 21. Februar 2009
Es folgt eine Meldung aus dem Polizeibericht vom Dienstag.
Schwerer Unfall in Thekla
Am heutigen Morgen, kurz vor 07:00 Uhr, befuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit einem weißen oder hellfarbenen Kleintransporter die Taucher Straße in Thekla in stadtauswärtiger Richtung. Nach der Einmündung Wodanstraße auf der Brücke über die BAB 14 versuchte der Fahrer eine in gleicher Richtung fahrende 55-jährigen Fahrradfahrerin zu überholen und touchierte sie, so dass die Leipzigerin zu Fall kam. Der Fahrer des Kleintransporters kam seinen Pflichten nicht nach und setzte sein Fahrt in Richtung Taucha fort. Eine Suche im Bereich blieb erfolglos. Die Frau musste zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum St. Georg verbracht werden. Sie erlitt durch den Unfall schwerste aber nicht lebensgefährliche Kopfverletzungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Hans-Driesch-Straße 01 in 04179 Leipzig, Tel. (0341) 4483 835. (Schm) Die Polizei sucht noch immer Zeugen für diesen Unfall
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Immer wieder sehe ich Radfahrer, die förmlich an geparkten Autos “kleben”, also mit sehr wenig Abstand an ihnen vorbeifahren. Das ist nicht nur verboten, sondern regelrecht gefährlich. Zwei traurige Beispiele dafür gab es in dieser Woche in Leipzig. Am 30.09.2008 gegen 14:30 Uhr parkte der Fahrer eines Pkw Ford sein Fahrzeug am Fahrbahnrand der Kochstraße. Beim Öffnen der Fahrertür konnte eine 28-jährige Radfahrerin, welche die Kochstraße in südwestlicher Richtung befuhr, dieser nicht mehr ausweichen und kam es zum Zusammenstoß. Dabei kam die Radfahrerin zu Fall und wurde in der Folge durch den herbeigerufenen Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Universitätsklinikum verbracht. (Schm)
(Quelle: Polizeibericht vom 01.10.2008) Radler kracht gegen Autotür
Der Fahrer (21) eines Pkw Fuji Heavy stellte sein Fahrzeug am 28.09.2008, gegen 11:00 Uhr, am rechten Fahrbahnrand in der Ludwig-Beck-Straße ab. Beim Öffnen seiner Tür passierte es dann: Er schaute nicht nach hinten und übersah so einen Radfahrer (27), der dagegen krachte, stürzte und Verletzungen davon trug. Sowohl an dessen weißen Rennrad als auch am Legecy entstand Schaden – insgesamt 800 Euro. Gegen den Pkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. (Hö)
(Quelle: Polizeibericht vom 29.09.2008) Deswegen die dringende Empfehlung, mindestens einen Meter Abstand (vom rechten Lenkerrand!) zu parkenden Fahrzeugen zu halten. Das erhöht die Chancen, plötzlich auftauchenden Autotüren ausweichen zu können.
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