Kreisverkehre können für Radfahrer besonders gefährlich sein. Ein Beispiel dafür beschreibt die Polizei in ihrer heutigen Pressemitteilung:
Zeugenaufruf (m.d.B.u.V.)
Am 17.06.2008 ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig-Mitte ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Fahrradfahrerin (39). Der bislang unbekannte Fahrer eines Pkw Skoda fuhr dort im Kreisverkehr und bog dann, neben sich die Radlerin, plötzlich nach rechts in Richtung Rennbahn ab. Die Frau bremste noch, dennoch kam es zur seitlichen Berührung. Sie stürzte und zog sich Verletzungen zu, die ambulant behandelt werden mussten. Der Fahrer des silbermetallic-farbenen Skoda, vermutlich ein Fabia, hielt nach ca. zehn Metern an. Kurz darauf fuhr er jedoch weiter, ohne seinen Pflichten nachzukommen.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise sowohl zum Fahrzeug als auch zum Fahrer (oder zur Fahrerin) geben können, melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst in der Hans-Driesch-Str. 1, Telefon (0341)44 83 835. (Hö)
Die Gefahr geht also von Kraftfahrern aus, die im Kreisverkehr überholen und dann beim Abbiegen nicht auf den Radfahrer neben ihnen achten. Deswegen die dringende Empfehlung:
In Kreisverkehren als Radfahrer immer in der Mitte der Fahrspur fahren! Dass Autofahrer dann nicht überholen können, dient der eigenen Sicherheit.
Der verunglückten Radfahrerin gute Besserung — und dem Unfallverursacher ist zu wünschen, dass er von der Polizei gefunden wird.