Aus dem Polizeibericht vom Dienstag:
Unbekannter PKW verfolgt Radfahrer
Ein Radfahrer (30) machte am gestrigen Abend (16.06.08, gegen 20.15 Uhr) im Stadtteil Reudnitz – Thonberg eine unliebsame Bekanntschaft mit einem unbekannten Autofahrer. Der 30-jährige Leipziger befuhr die Riebeckstraße in Richtung Papiermühlstraße, als ein dunkler PKW in Höhe Lipsiusstraße sich links neben ihn setzte und der unbekannte männliche Fahrer den 30-Jährigen durch die heruntergelassene Beifahrerscheibe verbal bedrohte und beleidigte. Anschließend drängte er den Radfahrer an den rechten Bordstein, so dass dieser fast zu Fall kam, stieg aus dem PKW und setzte seine verbalen Drohungen fort. Der Leipziger wendete sein Rad und radelte auf dem Gehweg zurück zur Kreuzung Oststraße, auf der er dann bis zur Einmündung Volkmannstraße blieb. Unterdessen bemerkte er das Herannahen des Verfolgungsfahrzeuges. Aus diesem Grund entschied er sich nach links in die schmalere Volkmannstraße abzubiegen. Das versuchte der unbekannte Mann, der den Radfahrer bereits überholt hatte, durch Querstellen zu verhindern, woraufhin der 30-Jährige mit dem PKW leicht kollidierte, seine Flucht aber zurück zur Riebeckstraße fortsetzen konnte. Dabei stieß der verängstigte Radfahrer fast noch mit einem Fußgänger und einem anderen Auto zusammen. Nach seiner etwa fünfminütigen Angstfahrt fand der 30-Jährige dann den rettenden Unterschlupf in einem nahegelegenen Supermarkt und alarmierte die Polizei. Der unbekannte PKW war ihm mit aufheulendem Motor und quietschenden Reifen gefolgt, setzte dann aber seine Fahrt in unbekannt Richtung fort. Gegen den unbekannte Verkehrsrowdy wird nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Witzgallstraße 22 in 04317 Leipzig, Tel. (0341) 69 75 60, zu melden. (DaK)
Abgesehen davon, dass der
PKW bestimmt nicht von alleine gefahren ist, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand hinter dem Steuer saß: Wilde Geschichte, die hoffentlich Seltenheitswert behält.