Montag, 2. Juni 2008Gefährliches ÜberholmanöverTrackbacks
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und man kann nur immer wieder daran erinnern, einen helm zu tragen, wenn man schon meint, auf dem rad einfach mal auf nichts zu achten Das mit dem Helmtragen um “mal auf nichts zu achten” könnte erklären, warum Helmträger überproportional häufig mit Kopfverletzungen im Krankenhaus landen… also die paar stürze, die ich mit helm bisher hatte, wenn auch nicht im strassenverkehr und auch bestimmt unter anderen voraussetzungen, sind nur dank helm nicht im krankenhaus geendet. das ein helm nicht vor jeder dummheit schützt sollte wohl klar sein. Mit “was wäre wenn”-Aussagen bin ich immer vorsichtig — die lassen sich nämlich kaum nachweisen. Aber genau daran fehlt es bislang bei Fahrradhelmen: Der Nachweis, dass sie vor Kopfverletzungen schützen. Es gab zwar schon entsprechende Untersuchungen, die sich aber relativ schnell als fehlerhaft erwiesen haben. Andere Untersuchungen legen aber den Schluss nahe, dass Fahrradhelme die Zahl der Kopfverletzungen nicht senken [1]. Sehr viel Lesenswertes zum Thema gibt es unter http://cyclehelmets.org, allerdings auf Englisch. schau, wenn ich auf einer abfahrt mit erhöhtem tempo stürze, mit dem kopf gegen einen baum pralle, und mir nichts passiert, dann braucht man nicht mehr “was wäre wenn” zu monieren. du kannst das selbige bei tempo 30 gerne mal ohne helm ausprobieren und mir sagen, was dabei rausgekommen ist. nachtrag: Zum “was wäre wenn”-Thema: Ich kann das eben nicht nachmachen. Erstens mag ich nicht, denn das tut auf jeden Fall weh, ob am Kopf oder anderswo. Zweitens reagiert jeder Mensch verschiedenen, und noch nicht einmal unbedingt in ähnlichen Situationen gleich. Gerade Fahrradstürze sind so komplex, dass sich das nicht mit einfachen Modellen abbilden lässt. also ich habe die begleitsachen zu meinem helm gelesen, und da steht drin, dass er genau vor solchen stürzen schützen soll. zugegeben, der kostet dann auch mehr als ein 15 euro ding bei aldi. Ach, du redest über Sport und nicht über Alltagsverkehr? Dann haben wir aneinander vorbei geredet. Wenn ich mit meinem Rad auf unbefestigten Wegen einen Hügel runterfahren würde, hätte ich vermutlich auch einen Helm auf. Und ein paar zusätzliche Protektoren. Das hat aber mit Radfahren im Alltag nichts zu tun — und davon schrieb ich. tatsächlich sind helme einfach zu bedienen. das problem ist aber, dass die leute denken, dass wenn sie sich einen helm bei aldi aus der ferne betrachten, glauben das passt schon und damit dann “sicher” durch die gegend fahren. wie auch beim motorrad sollten helme mit bedacht ausgewählt werden. für jeden kopf gibt es einen gut passenden helm, und in jedem laden, in dem ich bisher war, wird man auch sehr gut beraten. es ist nicht die schuld des helms, wenn sich die leute keine gedanken machen. wenn du den anschnallgurt im auto nicht richtig anlegst, kann es auch passieren, dass du dir bei einem unfall die luft wegdrückst Ich halte 32 – 110 J (je nach Falltest und Norm) für nicht sehr viel. Das reicht aus, um einen Prüfkopf zwischen 5 und 6 Kilogramm bei einem senkrechten Fall aus 1,1 bis 2,1 Meter Höhe soweit abzubremsen, dass auf den Prüfkopf nur noch solche Kräfte einwirken, die als unkritisch für den Menschen angesehen werden (Quelle: http://myhome.iolfree.ie/~hardshell/normen.html). hihi ich bin mit der schaedeldecke voran gegen einen baum geknallt, soviel zu “realistisch” “Basta!” Nochmal: Es ging um Alltagsverkehr, nicht um Downhill- oder andere Mountainbike-Sportarten. Im Alltagsverkehr kommen solche Unfälle zwar auch vor, aber zum Glück eher selten. und ich fahre gar nicht erst im strassenverkehr (von dem kurzen weg ins gelände abgesehen). das halte ich für sicherer =) Ach so? Bis auf wenn du Mountainbiken gehst, sitzt du zu Hause? Welchen Lieferdienst hast du? Ist das mit den sozialen Kontakten nicht schwierig oder reichen da Telefon und Internet heutzutage aus? Oder fährst du sonst einfach nur nicht Fahrrad? Dann lass’ dir gesagt sein: Radfahren ist erstaunlich sicher. Auf jeden Fall ist es nicht unsicherer als Autofahren. Mehr Sicherheit bekommst du eigentlich nur zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. oh, kein grund unter die gürtellinie zu gehen. ich habe kein auto – noch nicht mal nen führerschein – und fahre sonst kein fahrrad. ich bin nur zu fuß und per ÖPNV unterwegs. Sorry, falls du das als unter die Gürtellinie verstanden hast: So war’s nicht gemeint. Mich wunderte deine Aussage mit dem nicht im Straßenverkehr fahren nur arg, weil sich eigentlich jeder Mensch dort von Zeit zu Zeit bewegt — meinen Fheler habe ich natürlich jetzt bemerkt: Bewegen ist nicht unbedingt nur fahren bei mir steigt der stresspegel schon, wenn ich das kurze stück auf der karli fahre, bevor ich rechts richtung park einbiege. fussgänger die vors rad springen, wenn man rechts einbiegt radfahrer auf dem gehsteig, entgegenkommende radfahrer, autofahrer die millimeter an einem vorbei fahren. ach das ist mir zuviel stress |
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